No-Bake Schoko-Kokos-Proteinriegel

Proteinriegel sind in. Man kann sie überall kaufen und die Lebensmittelindustrie verdient sich daran ne goldene Nase. Ich muss zugeben, ich habe mir auch schon den ein oder anderen Riegel gekauft. In vegan gibt’s die Teile mittlerweile schließlich auch zu genüge.

Allerdings ist meiner Meinung nach auch viel Müll dabei, irgendwelche uncoolen Zusatzstoffe und haufenweise Zucker oder Süßstoffe. Und ganz abgesehen davon, sind sie oft komplett überteuert. Zu guter Letzt brauchen wir sie eigentlich gar nicht. Auch als Veganer gibt’s einige wunderbare Proteinquellen, an denen man sich bedienen kann.

Warum als kaufen? … Jaa, ich weiß, praktisch und irgendwie ja auch ganz fancy und so.

Zum Glück habt ihr mich und ich präsentiere euch hiermit ein idiotensicheres Rezept für leckere Proteinriegel. Es ist sowohl von den Zutaten her als auch von der Zubereitung her simpel gehalten. Allein die Hanfsamen besitzen vielleicht einen etwas gehobenen Status, ihr könnt sie aber auch super durch Walnüsse ersetzen oder aber einfach weglassen. Sie werten den Riegel durch ihre sehr günstige Fett- und Aminosäurenzusammensetzung jedoch nochmals auf.

Die Riegel wurden übrigens von meinem Kraftsport-Bruder einem eingehenden Qualitäts- und Geschmackstest unterzogen und für gut befunden. Wenn er das sagt, muss was dran sein. Zumal er mein veganes Proteinpulver gar nicht sonderlich gern mag und schon viele unvegane Riegel erprobt hat. Ihr könnt die Riegel also durchaus auch nicht vegan lebenden, sportlichen oder auch nicht sportlichen Menschen unterjubeln.

No-Bake Schokko-Kokos-Proteinriegel

Nun aber ans Eingemachte.

Zutaten:

  • 175 g Haferflocken
  • 40 g Proteinpulver
  • 10 g Kakaopulver
  • 25 g Hanfsamen, geschält
  • 20 g Kokosflocken
  • ¼ TL Salz
  • 100 g 85 %-ige Zartbitter Schokolade
  • 80 ml Sojamilch
  • 60 g Zuckerrübensirup
  • Kokosflocken zum Bestreuen

Proteinriegel-Zutaten: Schüssel mit trockenen Zutaten und geschmolzene Zartbitter SchokoladeProteinriegel-Masse mit Kokosflocken, in einer mit Backpapier ausgelegten Auflaufform

Zubereitung:

  1. Vermenge zunächst alle trockenen Zutaten bis auf die Schokolade.
  2. Füge dann die zuvor geschmolzene Schokolade, den Sirup und die Sojamilch hinzu und verarbeitet das Ganze zu einer homogenen Masse. Das machst du am besten mit den Händen, was zwar eine kleine Sauerei ist, aber nun mal auch am effektivsten.
  3. Schließlich drückst du die Masse in einer mit Backpapier ausgelegten Form fest und bestreust sie mit Kokosflocken. Wenn die Oberfläche nicht klebrig genug ist, kann man sie mit ein wenig Sojamilch einpinseln und dann die Kokosflocken andrücken.
  4. Nun kommt die Masse in den Kühlschrank. Ich habe sie abends vorbereitet und über Nacht fest werden lassen, vermutlich reicht aber auch schon etwa eine Stunde. Die Konsistenz hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen am nächsten Tag.
  5. Die Masse kann jetzt in Riegel in deiner Wunschgröße geschnitten werden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie sich im Kühlschrank in einer Dose relativ lange halten. Bei mir haben sie 2 Wochen überlebt.
  6. 🙂

No-Bake Schoko-Kokos-ProteinriegelWusstest du eigentlich, dass Zuckerrübensirup ganz schön viel Eisen hat? 100 g enthalten ca. 23 mg Eisen. Der Tagesbedarf für Eisen liegt bei 10 bzw. 13 mg für Männer bzw. Frauen. Natürlich muss man bedenken, dass man 100 g Zuckerrübensirup erstmal verputzen muss. Das ist schließlich ca. ¼ Glas! 😮 Außerdem hat man dann neben dem Eisen auch ne ganz anständige Menge an Zucker und somit Kalorien aufgenommen. Auch die Verwertbarkeit des Eisens spielt eine Rolle. Pflanzliches Eisen ist generell schlechter verfügbar als tierisches Eisen.

Nichtdestotrotz verwende ich Zuckerrübensirup sehr gerne, wenn ich sowieso gerade irgendetwas süßen möchte. Dann kann ein bisschen zusätzliches Eisen ja nicht schaden, zumal ich sowieso zu den Menschen gehöre, die eher einen niedrigen Eisenwert haben.

Wie die Fotos schon vermuten lassen, passen die Riegel auch perfekt zu Espresso oder Kaffee. Wenn man also als Sportler nicht unbedingt zum täglichen Kaffeekränzchen zur Zuckerbombe à la Amarettini greifen möchte, habt ihr nun die perfekte Alternative.

Und nun viel Spaß beim zusammenmatschen und guten Appetit!

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